Ottostadt Magdeburg
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Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und liegt an der Elbe. In der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt befinden sich zahlreiche bedeutende Kultureinrichtungen sowie zahlreiche Kirchen, da Magdeburg sowohl evangelischer als auch katholischer Sitz ist.
Seit 2010 präsentiert sich Magdeburg bundesweit als „Ottostadt“ und beruft sich auf zwei historische Figuren, die die Geschichte der Stadt entscheidend geprägt haben: Kaiser Otto der Große und Otto von Guericke – wenn Du einen Trip nach Magdeburg planst, wirst Du an diese beiden Herren nicht vorbei kommen und immer wieder auf sie in der Stadt stoßen. Doch Magdeburg hat natürlich noch mehr zu bieten! Heute möchte ich Dich mitnehmen in die Ottostadt Magdeburg, zeige Dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die Du nicht verpassen darfst, gebe Dir wissenswerte Tipps für Deinen Besuch und verrate Dir, warum Magdeburg einen Besuch wert ist!

Mein Überblick über den heutigen Beitrag:
1. Eine Sightseeingtour durch Magdeburg
Magdeburg ist die größte Stadt Sachsen-Anhalts. In Magdeburg leben 244.329 Einwohner, darunter auch viele Studenten, da Magdeburg auch als Universitätsstadt gilt. Bei Deinen Bummel durch die Stadt wirst Du an zahlreichen Kirchen vorbei kommen, da Magdeburg sowohl evangelischer als auch katholischer Sitz ist. Das Wahrzeichen ist aber der Dom der Stadt; jedoch hat Magdeburg natürlich noch einiges mehr zu bieten, u.a. das größte Werk von Friedensreich Hundertwasser …
Dom
Der Magdeburger Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und ist zugleich die Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Sie ist einer der größten Kirchenbauten Deutschlands und die erste im gotischen Bau. Otto I. gründete im Jahr 937 zu Ehren des Heiligen Mauritius ein Kloster. Im Jahr 968 erhebt er sie zur Kathedrale. Mit der Ernennung zum Erzbistum hatten fortan die Erzbischöfe ihren Sitz in Magdeburg. Kaiser Otto wurde in seinen Dom beigesetzt. Das Grab kannst Du noch heute Dir ansehen.



Grüne Zitadelle
Ein wahrer Hingucker der Stadt ist die „Grüne Zitadelle“. Ein Bauwerk des bekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Seit 2005 prägt es mit das Stadtbild von Magdeburg und ist ein wahres Wahrzeichen geworden. Die Grüne Zitadelle ist das größte Werk von Hundertwasser. Das Gebäude war das letzte Werk von Hundertwasser vor seinen Tod. Das Gebäude liegt in unmittelbarer Nähe des Domplatzes. Du kannst das Gebäude auch besuchen und bei einer Führung mehr erfahren. Zudem wird bei der Führung der Turm bestiegen, von dem Du aus eine schöne Aussicht auf Magdeburg genießen kannst. Die Führungen kosten 10 Euro pro Person; ermäßigt 8,50 Euro, Kinder bis 12 Jahren zahlen nur 5 Euro. Im Gebäude befinden sich regionale und künstlerische Läden.

Marktplatz mit Goldener Reiter, Altem Rathaus und Otto von Guericke Denkmal
Auf dem alten Markt in Magdeburg tut sich ein Teil des Städtelebens und Treibens abspielen. Dienstag bis Samstag findet auf den Platz der Wochenmarkt statt. Zudem ist der Alte Markt Mittelpunkt des jährlichen Stadtfestes und auch ein Teil des Magdeburger Weihnachtsmarktes verläuft über den Marktplatz. Wer den Marktplatz besucht, wird auf den „Goldenen Reiter“, auch „Magdeburger Reiter“ genannt, aufmerksam. Der Reiter soll Otto I. darstellen. Das Original des Standbildes zog im Jahre 1967 in das Kulturhistorische Museum der Stadt, wo es auch heute noch besichtigt werden kann. Nicht weit ab vom Reiterstandbild befindet sich ein weiteres Denkmal von Otto von Guericke. Auf dem Marktplatz befindet sich das Alte Rathaus. Eine besondere Attraktion am Altem Rathaus ist das Glockenspiel, dass immer an den Markttagen sowie zu Konzerten zu hören ist. Dieses wurde 1974 anlässlich des 25-jähringen Jubiläums der DDR eingeweiht. Seit dem 23. Dezember 2005 hat die Landeshauptstadt Magdeburg wieder einen historischen Roland, der vor dem Alten Rathaus seinen Platz gefunden hat.


Johanniskirche mit Luther-Denkmal
In der Altstadt Magdeburgs zwischen dem Alten Markt und dem westlichen Ufer der Elbe befindet sich die St.-Johannis-Kirche. Sie ist die älteste Kirche der Stadt und steht oft im Schatten des Domes. Vor der Kirche befindet sich ein Denkmal von Martin Luther. Dieser predigte hier am 15.06.1524. Diese Predigt war Ursprung der protestantischen Ausrichtung der Stadt. Das Denkmal wurde 1886 errichtet.

Kloster Unser Lieben Frauen
Das Kloster Unser Lieben Frauen ist eine Klosteranlage in der Magdeburger Altstadt. Es zählt zu den bedeutendsten romanischen Gebäuden in Deutschland. Heute werden die Gebäude als städtisches Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen genutzt. Das Museum hat Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und Samstag sowie sonntags 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montag ist geschlossen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder bis 18 Jahren sind frei.


Lukasklause
Die „Lukasklause ist ein ehemaliger Wehrturm aus dem Mittelalter, der heute als Museum „Das Guericke-Museum“ genutzt wird. Seit 1983 wurde die Lukasklause als Museum und Gaststätte verwendet. Im Jahr 2010 wurde die Lukasklause erweitert mit einem zusätzlichen Gebäude und umbenannt zum „Guericke-Zentrum“. Das Museum informiert über das Leben und Wirken Otto von Guerickes (1602 – 1686). Auf zwei Etagen kannst Du auf Guierckes Pfade wandeln sowie originalgetreue und funktionstüchtige Nachbauten betrachten und moderne Experimente ausprobieren. Zudem kann man sich in der Lukasklause trauen lassen. Das Museum hat von Mittwoch bis Freitag von 11:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro; ermäßigt 3 Euro, Kinder von 6-14 Jahren 2 Jahre und Kinder bis 6 Jahren sind frei. Die Lukasklause liegt direkt am Elberadweg.
Historischer Fürstenwall mit dem Turm „Kiek in de Köken“
„Kiek in de Köken“ ist auch ein ehemaliger Wehrturm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Der Wehrturm „Kiek in de Köken“ verdankt seinen Namen dem Umstand, dass man einst von dort aus in die erzbischöfliche Küche schauen konnte. Insgesamt gab es 5 Wehrtürme, jedoch konnten nicht alle Türme erhalten bleiben. Ein Teil der historischen Festungsanlage steht immer noch in Magdeburg und kann besichtigt werden. Hier kannst Du auch gemütlich verweilen direkt in einer kleinen Parkanlage am Fürstenwall. In dem Park befindet sich ein Kriegsdenkmal. Ein Gedenken an die Gefallenen des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Nachdem es gebaut wurde, hatten sich die Magdeburger aufgeregt: "ach sieht das hässlich auf" - somit beschloss der Stadtrat Bäume drumherum zu pflanzen und der Park am Fürstwall entstand.


Die Sternbrücke
Durch Magdeburg fließt die Elbe. Um über das Elbufer zu gelangen, führen zahlreiche Brücken über die Elbe. Die wohl bekannteste und bedeutendste Brücke in Magdeburg ist die "Sternbrücke", die eine besondere Bedeutung für die Einheimischen hat. Im Mai 1914 begannen die Bauarbeiten der Brücke, die nach nur wenigen Wochen eingestellt worden sind, da es zu Schwierigkeiten beim Bau kam. Erst 1918 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und somit entstand für die damalige Zeit ein einzigartiges modernes Bauwerk. Die Sternbrücke galt mit Fertigstellung im Jahre 1922 als eine der modernsten Flussübergänge Deutschlands. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke gesprengt. Die Überreste der Sternbrücke wurden unter Denkmalschutz gestellt. Ein Wiederaufbau der Sternbrücke wurde erst 1997 beschlossen. Seit 2005 steht die Brücke wieder und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie die Verbindung zum Rotehornpark und dem südlichen Stadtteil Magdeburgs. Zudem ist die Brücke ein beliebtes Fotomotiv. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv ist die Hubbrücke, die nur noch als Fußgängerübergang dient.
Jahrtausendturm
Im Elbauenpark, dem ehemaligen Bundesgartenschaugelände, befindet sich der Jahrtausendturm - der mit den Jahren zu einem Wahrzeichen von Magdeburg geworden ist. Schon von der Innenstadt aus, kannst Du den Jahrtausendturm sehen. Der Jahrtausendturm ist ein 60 Meter hoher Ausstellungs- und Aussichtsturm. Auf fünf Ausstellungsebenen kannst Du eine fantastische Reise durch die Wissenschafts- und Technikgeschichte erleben. In jeder der Ebenen wird 6.000 Jahre Menschheitsgeschichte in je einer Zeitepoche, vom alten Ägypten bis zur Neuzeit, lebendig. Das Besondere: Am Jahrtausendturm befindet sich der Startpunkt der "Elbauenzip". Eine spektakuläre Seilrutsche, wo Du mit einer Geschwindigkeit von 60km/h durch den Park in luftiger Höhe düst. Der Jahrtausendturm hat von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Von November bis März ist der Turm geschlossen. Der Eintritt ist inklusive in Tagesticket des Elbauenparks.

Gruson-Gewächshäuser
Die Gruson-Gewächshäuser sind ein Botanischer Garten in Magdeburg und gehören zu den sachsen-anhaltinischen Gartenträume. In 10 Schauhäusern können über 4900 Pflanzenarten entdeckt werden. Darunter Pflanzen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen und gezüchtet wurden. Zudem stammen die Pflanzen aus allen fünf Kontinenten, die allermeisten stammen aus den Tropen und Subtropen. Das 16 Meter hohe Palmenhaus ist Standort für ca. 50 Palmenarten, Baum-Strelitzien und auch für den Riesenbambus. Hier befindet sich ein Baumkronenpfad, der den Besuchern es ermöglicht bis in die Höhe der Baumwipfel aufzusteigen. Die Pflanzensammlung stammt von Hermann Gruson. Nachdem die Gewächshäuser benannt worden sind. Die Familie schenkte nach seinem Tod seine Pflanzensammlung der Stadt. Die Gruson-Gewächshäuser haben täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, außer am 24.12. ist geschlossen. Der Eintritt kostet 3,50€, ermäßigt 2 Euro.
Magdeburger Kirchen
Magdeburg hat zahlreiche Kirchen. Einst galt Magdeburg als Stadt der Kirchtürme. Noch heute prägen über ein Dutzend Kirchen das Stadtbild. Sie glänzen im Stil der Romanik und Gotik. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom. Doch Magdeburg hat zahlreiche weitere Kirchen, die sehenswert sind und auch eine lange Geschichte haben. Oft stehen die Kirchen der Stadt im Schatten des Domes, der Johanniskirche und des Klosters Unser lieben Frauen. Die Elbsilhouette wird durch die einst als Kloster gegründete Wallonerkirche St. Augustini, die Kirche St. Petri und die Magdalenenkapelle bestimmt. Im Stadtzentrum, nicht weit ab vom Dom, steht die katholische Bischofskirche St. Sebastian des Bistums Magdeburg. Auch die St. Ambrosiuskirche und die St. Nikolaikirche sind einen Besuch wert und sollten nicht vergessen werden, erwähnt zu werden.


1.2 Die beiden „Ottos“ der Stadt Magdeburg und wo Du mehr erfährst über sie
Wie schon erwähnt, haben zwei „Ottos“, die Stadt Magdeburg geprägt und sind noch heute wichtig und werden geehrt von den Bürgern der Stadt. Wenn Du in Magdeburg zu Besuch bist, wirst Du an den beiden „Ottos“ nicht vorbei kommen – immer wieder wirst Du ihnen in der Stadt begegnen. Du kannst auch bewusst wandeln auf den Spuren der „Ottos“ der Stadt.
Kaiser Otto den Großen
Otto I. war die mächtigste Persönlichkeit Mitteleuropas im 10. Jahrhundert. Er war Herzog von Sachsen und baute das Bistum Magdeburg als Machtzentrum aus. Er schenkte Magdeburg seiner Frau Editha (englische Prinzessin), die er im Jahr 929 heiratete. Den Beinamen „Der Große“ erhielt er als im Jahr 955 das ungarische Reiterheer in der Schlacht auf dem Lechfeld besiegte. Als Dank ließ er noch im selben Jahr den Vorgängerbau des heutigen Magdeburger Doms errichten. Die Spuren Otto des Großen kannst Du im und am Dom verfolgen. Im Dom befindet sich auch das Grab von Otto dem Großen und seiner ersten Gemahlin Editha. Mehr über ihnen erfährst Du im Dommuseum Ottonianum. Zwischen dem Fürstenwallgarten und Domremter befindet sich der Ottonenweg, wo Du auf den Spuren Otto den Großen wandeln kannst. Hier erfährst Du mehr über die wichtigsten Figuren des Kaisergeschlechts und den drei großen Kaisergattinnen Editha, Adelheid und Theophanu. Ein Denkmal des berühmten Otto I. befindet sich auf dem Alten Markt – der Magdeburger Reiter.

Otto von Guericke
Otto von Guericke, eigentlich Otto Gericke, war ein deutscher Politiker, Jurist, Physiker und Erfinder. Bekannt ist er vor allem für seine Experimente zum Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln. Zudem gilt er als Begründer der Vakuumtechnik. Am 4. Januar 1666 wurde er durch Kaiser Leopold I. geadelt und gab seinen Namen ein „U“ dazu, damit auch ausländische Diplomaten seinen Namen aussprechen konnten. In dieser Zeit war nämlich französisch die Sprache der Diplomaten gewesen. Er war Ratsherr und Bürgermeister der Stadt Magdeburg. Er war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau hatte er drei Kinder. Ein Denkmal des berühmten Diplomaten befindet sich direkt neben dem Rathaus. Sein Begräbnis befindet sich in der Johanniskirche. Mehr über ihn und seine Experimente kannst Du in der Lukasklause und im Jahrtausendturm erfahren. Ein Denkmal über seinen legendären Halbkugelversuch von Thomas Virnich befindet sich am Breiten Weg auf dem Ratswaageplatz. Zudem befinden sich in der ganzen Stadt verteilt individuell gestaltete Halbkugel-Skulpturen. Was in Berlin die Bären sind, sind in Magdeburg die Halbkugeln. Zudem wurde die Universität der Stadt Magdeburg nach dem berühmten Naturforscher benannt.

1.3 Die grünen Oasen Magdeburgs
Elbauenpark
Der Elbauenpark entstand 1999 anlässlich der Bundesgartenschau. Er besteht aus faszinierenden Attraktionen, u.a. aus 14 Themengärten, ein Schmetterlingshaus mit 200 exotischen Schmetterlingen sowie einer Sommerrodelbahn, Kletter- und Rutscherturm. Besondere Highlights im Elbauenpark sind der Jahrtausendturm und die Elbauenzip. Der Elbauenpark Magdeburg gilt seit 2005 als der zweitschönste Park Deutschlands. Der Eintritt zum Park kostet 9€; ermäßigt 5,50€. Kinder bis 6 Jahren sind kostenfrei. Die Öffnungszeiten des Parkes variieren je nach Jahreszeit.
Stadtpark Rotehorn
Der Stadtpark Rotehorn liegt direkt auf einer Insel des Elbufers. Zudem gilt der Park als eines der beliebtesten Ausflugsziele der Magdeburger. Der Park lädt zum Sporteln, Bummeln und Verweilen ein. Ein besonderes Highlight ist der Adolf-Mittag-See - hier kann man gemütlich mit dem Boot rudern. Im Rotehornpark befindet sich auch die Stadthalle von Magdeburg. Des Weiteren gibt es einen Aussichtsturm im Rotehornpark - von hier aus hast Du einen schönen Blick auf Magdeburg.

Herrenkrugpark
Der Herrenkrugpark ist Magdeburgs älteste Parkanlage und seit fast 200 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel der Magdeburger Bevölkerung. Im 17. Jahrhundert entstand hier eine grüne Oase mit Wirtshaus. Mit der Straßenbahnlinie 6 kommst Du zur Parkanlage.
2. Magdeburg mit Kindern entdecken
Stadtrundfahrten und -führungen für Kinder
In Magdeburg werden spezielle Stadtführungen direkt für Kinder insbesondere Schul- und Kita-Gruppen angeboten. So erleben junge Entdecker die Highlights der Ottostadt auf spannende und altersgerechte Weise. Der Stadtführer erzählt dabei kindgerecht die Geschichte der Stadt und macht ihre Sehenswürdigkeiten lebendig. Die Stadtfahrten sind für Kinder ab fünf Jahren zu empfehlen. Die Fahrt dauert eine Stunde und findet immer von April bis Oktober jeweils Montag und Dienstag statt. Die Kosten pro Kind betragen 9€.
Ottoanium - Das Dommuseum
Im Ottoanium kommen kleine Entdecker auf ihre Kosten und können auf Zeitreise gehen. Dabei können sie spielerisch eine Menge lernen, aber auch die "großen Entdecker" werden aus dem Staunen nicht heraus kommen. Denn das Dommuseum Ottonianum Magdeburg birgt zahlreiche imposante Schätze. Mehr als 650 Jahre Magdeburger Geschichte können die Museumsbesucher erleben - erfahre mehr über den Bau des Domes, über Kaiser Otto der Große und Königin Editha, über das Erzbistum Magdeburgs u.v.m. Das Museum ist immer Dienstags bis Sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Montag ist geschlossen, außer wenn ein Feiertag auf Montag fällt, dann ist das Museum geöffnet. Am 24.12. und 31.12. bleibt das Museum zu. Der Eintritt kostet 7,50€ und ermäßigt 5 Euro. Kinder bis 17 Jahren sind kostenfrei.
Spaßbad NEMO
Schlechtes Wetter bei Eurem Stadtbummel oder die Kleinen haben genug von der Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt Magdeburg?! Dann bietet sich ein halber oder ganzer Tag an, um einen Ausflug zu machen ins Spaßbad "NEMO". Hier kommen nicht nur die Kleinen auf ihre Kosten beim Rutschen, planschen und co. - sondern auch Erwachsene, u.a. in der Saunawelt mit verschiedenen Saunen mit individuellen Temperaturen dazu entspannende und vitalisierende Aufgüsse. Zudem wird für Erwachsene Wassergymnastik und Frühschwimmen angeboten. Doch nicht nur die Entspannung kommt hier nicht zu kurz, sondern gibt es auch viel zu erleben und Wasserspiel & Spaß satt gibt es hier nicht nur für die Kleinen. Genieße wilde Strudel im Strudelkanal, sprudelnde Wassergeysire und spektakuläre Rutschen. Sportlich wird es im Sportbecken mit drei Bahnen, gemütlich im Whirlpool und auf den Sprudelliegen. Zudem gibt es ein Kindererlebnisbad mit Schlangenrutsche und ein Außenbereich mit Beachvolleyballfeld, Liegewiesen, Wasserspielgarten und Abenteuerbecken. Die Badewelt hat täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Saunawelt hat von Montag bis Mittwoch geschlossen und von Donnerstag bis Sonntag von 10-21 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise findest Du, wenn du hier klickst.
Zoo
Wie jede große Stadt hat auch Magdeburg einen Zoo. Das besondere am Magdeburger Zoo ist das hier viele seltene und bedrohende Tierarten gehalten werden sowie besitzt der Zoo ein sehr großes Elefantenhaus. Die 2 Hektar große Africambo-Anlage bietet eine beeindruckende Afrika-Landschaft. Zudem befinden sich zwei Spielplätze auf der Anlage, wo sich die Kleinen so richtig austoben können. Der Magdeburger Zoo ist ein Erlebnis für die ganze Familie und in jeder Hinsicht eine Empfehlung wert! Der Eintritt kostet 17,50€, ermäßigt 13,00€. Der Zoo hat täglich geöffnet von 9-18 Uhr.
3. Ein Ausflug in die Kleinstadt Burg
Wenn Du etwas mehr Zeit mitgebracht hast und etwas länger in Magdeburg verweilst, dann lohnt sich ein Ausflug in die Kleinstadt Burg bei Magdeburg. Sie steht oft im Schatten der Landeshauptstadt, dabei ist sie eine Erwähnung wert und kann sich sehen lassen. Direkt im Jerichower Land liegt die schnuckelige Kleinstadt. Burg liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Durch die Stadt fließt der „Ihle“. Sie wird auch die „Stadt der Türme“ genannt. Das liegt an den Befestigungsanlagen mit den zahlreichen Türmen, die das Stadtbild von Burg prägen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Burg 948. Frühzeitig wurde die erste Kirche erbaut und die Tuchmacherei eingeführt. Flämische Einwanderer brachten aus ihrer Heimat fortschrittliche Wirtschaftsformen und wichtige Handelsbeziehungen mit. Durch die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen vergrößerte sich das Stadtgebiet. Im 15. Jahrhundert galt Burg als drittgrößte Stadt im ehemaligen Erzstift Magdeburg. Im dreißigjährigen Krieg zog viel Leid durch die Stadt. Danach gehörte sie zum Herzogtum Magdeburg. Seit 1994 gehört die Stadt zum Landkreis Jerichower Land. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt erinnern bis heute an die bewegende Vergangenheit der Kleinstadt Burg. Sehenswerte Attraktionen der Stadt sind u.a. die historische Gerberei, das historische Rathaus, die Nikolaikirche, die Kirche St. Johannes, die Kirche St. Petri und die Kirche Unser lieben Frauen, der Burger Trommler sowie die Reste der Stadtbefestigung und die zahlreichen Türme der Stadt (z.B. der Hexenturm, der Berliner Turm, der Freiheits- und Bismarckturm). 2009 erhielt die Stadt den Titel „Ort der Vielfalt" und 2018 war Burg Gastgeber der Landesgartenschau von Sachsen-Anhalt. Für die Landesgartenschau wurden Parkanlagen der Stadt erweitert und ausgebaut sowie entstanden neue. Seitdem ist Burg eine sehr grüne Stadt, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. Die Parkanlagen ziehen sich durch die Stadt wie ein „grüner“ Pfaden. Lebensmittelpunkt der Burger Einwohner sind die Ihlegärten seit dem Mittelalter und waren eine wichtige Verbindung der Handelswege. Seit der Landesgartenschau 2018 sorgen die Ihle-Gärten wieder für eine unmittelbare Verknüpfung von Stadt und Landschaft. Diese bilden ein ca. 1 ha umfassendes Gartenband zwischen Flickschupark und Weinberg – inmitten der Burger Altstadt. Den Eingang zur Stadt Burg bildet der historische und denkmalgeschützte Goethepark. Ich war selbst zu Besuch in Burg zur Landesgartenschau 2018. und sofort in Bann gezogen von der kleinen grünen schnuckeligen Stadt nahe Magdeburg.
4. Verkehr, Unterkunft, Kulinarik und co. - die wichtigsten Fakten im Überblick
Ankunft & Fortbewegung
Nach Magdeburg kommst Du ganz gemütlich mit der Bahn. Von Leipzig und Berlin kannst Du direkt mit der Regionalbahn nach Magdeburg reisen. Auch eine Fahrt mit dem Fernzug (IC) ist möglich. Zudem gibt es Direktverbindungen aus z.B. Dresden, Erfurt, Rostock, Hannover, Köln und Halle an der Saale nach Magdeburg. Mit dem Flixbus kannst Du auch nach Magdeburg reisen. Hier gibt es Direktverbindungen u.a. aus Hamburg, Dresden, Berlin, Leverkusen, Köln und Leipzig. In Magdeburg fährst Du bequem durch die Stadt mit Bus oder Straßenbahn. Die Sehenswürdigkeiten kannst Du gut zu Fuß erreichen oder mit dem Rad. Der Elberadweg lädt ein für ausgedehnte Fahrradtouren durch die Stadt und das Umland.
Magdeburg Touristcard
Mit Der Magdeburg Touristcard kannst Du kostengünstig die Stadt erkunden. Du kannst kostenfrei den öffentlichen Nahverkehr nutzen sowie bekommst Du in verschiedenen Einrichtungen der Stadt 50% Rabatt, darüber hinaus gibt es auch Rabatte in ausgewählten Restaurants und Cafés der Stadt.
Nachtleben
Auch in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt kommen Nachtschwärmer auf Ihre Kosten. Im Zentrum der Stadt am Breiten Weg sowie am Hasselbachplatz gibt es eine große Auswahl an Bars, Kneipen, Clubs und Restaurants. Nicht nur im Zentrum ist was los. Im Stadtteil Buckau liegt direkt an der Elbe der „Mückenwirt“, der besonders im Sommer ein beliebter Treff ist. Zudem legt hier regelmäßig ein Dj auf und lädt ein zum Feiern und Tanzen. Für Rockfans ist das „Factory“ eine beliebte Adresse. Zudem gibt es hier regelmäßig 80er-Jahre- und Depeche Mode – Partys. Studenten halten sich gerne in der „Baracke“ auf – ein angesagter Studentenclub! Hier werden gerne Oldies, Klassiker, Charts und Discohits gespielt.
Unterkunft
Auch in Magdeburg gibt es eine Vielzahl an Unterkunftsmöglichkeiten, wo Du entspannt die Nacht verbringen kannst, wenn Du vor hast mehrere Tage in der Landeshauptstadt zu verweilen. Ob Pension, Hotel, Hostel oder Ferienwohnung, da ist für jeden Geschmack etwas dabei – mehr findest Du, wenn Du hier klickst.
Kulinarik
In Magdeburg gibt es eine Vielzahl an Restaurants & Cafés. Besonders ans Herz legen, möchte ich Dir das Leo's Schlemmer Café. Hier wirst Du zu jeder Tageszeit das Richtige finden. Egal ob zum Frühstück, Mittag, zum Abendessen oder zur Kaffeezeit. Besonders zur Kaffeezeit sind die leckeren Kuchen und Torten eine Empfehlung wert! Bei meinem Ausflug nach Magdeburg war ich selbst vor Ort und das Schlemmen kommt hier wirklich nicht zu kurz.



Adresse: Breiter Weg 30a, 39104 Magdeburg
Öffnungszeiten: MO-SA: 08:00 – 20:00 Uhr; SO: 09:00 – 18:00 Uhr
5. Warum ist Magdeburg eine Reise wert?
Hier sind Historie und Moderne vereint. Magdeburg hat eine bewegende und lebhafte Vergangenheit hinter sich, die Du noch heute erleben kannst, wenn Du die Stadt besuchst. Zahlreiche historische Bauten prägen das Stadtbild und laden ein zum Entdecken und Staunen. Aber auch Attraktionen der Moderne kannst Du hier bestaunen. Zudem ist Magdeburg hip und modern sowie eine Studentenstadt.
Vielfalt: In Magdeburg kannst Du viel Kultur erleben, aber auch Action sowie sportlich sein und die Natur genießen. Hier kommt jeder auf seine Kosten!
Auch die Umgebung von Magdeburg ist einen Besuch wert. Das Jerichower Land lädt zum Verweilen und Genießen in der Natur ein bei einer gemütlichen Wanderung oder Radtour.
Grüne Oasen: Magdeburg ist sehr grün! Hier befinden sich zahlreiche Grünanlagen, die zum Entspannen und Verweilen einladen.
Das Magdeburger Nachtleben muss sich nicht hinter anderen Großstädten verstecken. Zahlreiche Bars, Kneipen und Clubs sorgen auch nachts für Leben in Magdeburg.
Warst Du schon zu Besuch in Magdeburg? Was hat Dich fasziniert an der Stadt?
Warum hält Reisen gesund? - Reisen ist nicht nur ein persönlicher Gesundheitsbooster, sondern auch zahlreiche Studien besagen, das Reisen nicht nur glücklich sondern auch gesund macht und uns vor Krankheiten schützt. In amerikanischen Forschungsinstituten wurde festgestellt, dass Menschen, die öfters verreisen ein geringeres Risiko haben an Herzinfarkt oder Depressionen zu erkranken. Reisen entspannt - dass sorgt für einen niedrigeren Blutdruck, besseren Schlaf und das man Stresssituationen besser übersteht. Dabei kommt es beim Urlaub nicht auf die Dauer an, sondern auf die Häufigkeit; auch Kurzurlaube haben einen positiven Effekt auf unsere Psyche und den Körper. Quelle: https://www.travelex.de/online-reisemagazine/reisetipps/reisen-haelt-gesund |
Meine Quellen:
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Da hast du aber wirklich versucht den Dreck der Stadt aussen vor zu lassen. Das städtbauliche Chaos, dass Magdeburg keine Altstadt hat, alles durch Konsumtempel verbaut wurde und und und... nicht zu vergessen: diese idiotischen FCM-Aufkleber überall! Auch und ab 22 Uhr sollte man den Hasselbachplatz meiden, so wie andere Viertel. Magdeburg hatte mal Charme, jetzt nicht mehr. Das sieht man auch den den Einwohnerzahlen, die immer weiter sinkt.
War mir garnicht bewusst, das Magdeburg so schöne Gebäude hat- und Sehenswürdigkeiten. Dabei war ich schon einmal 3 Wochen dort "stationiert", bei der DGfzP (Deutsche Gesellschaft für zertörungsfreie Prüfung), um meinen Ultraschallprüfer zu machen. Einen guten Motorradhändler gibt's da auch- ich hab meine Brixton in Magdeburg gekauft.